Unsere Verantwortung für die Gemeinschaft

Unser Passverfahren

Die Feingeister Naturschule ist ein geschützter Raum für hochsensible, feinfühlige und in ihrer Wahrnehmung oft besonders offene Kinder. Um diese besondere Atmosphäre zu bewahren, achten wir im Aufnahmeprozess sehr sorgsam darauf, ob ein Kind und seine Familie in das bestehende Gruppenfeld passen.

Wir begleiten Kinder mit vielfältigen Ausdrucksformen, inneren Spannungen oder zurückhaltendem Verhalten.

Gleichzeitig sind unsere personellen und strukturellen Ressourcen in der Aufbauphase begrenzt. Wenn ein Kind dauerhaft eine intensive individuelle Begleitung benötigt, um den Schutz und die emotionale Sicherheit der Gruppe zu gewährleisten, prüfen wir im Aufnahmeverfahren sorgfältig, ob wir diesem Bedarf derzeit gerecht werden können.


Wir verstehen, dass jedes Verhalten Ausdruck innerer Not ist. Doch unsere Ressourcen – gerade im Aufbaujahr – sind begrenzt. Deshalb treffen wir Aufnahmeentscheidungen nicht im Sinne von „richtig oder falsch“, sondern aus der Verantwortung heraus, allen Kindern gerecht zu werden – besonders denen, die sehr empfindsam sind.

Unsere Schule ist kein Ort der Selektion, sondern der achtsamen Passung.

Wenn wir im Aufnahmeprozess feststellen, dass wir einem Kind in seiner aktuellen Entwicklung nicht den sicheren Rahmen bieten können, kommunizieren wir das offen und wertschätzend – und unterstützen auf Wunsch gern bei der Suche nach einem passenderen Setting oder einem späteren Zeitpunkt.

Vorbereitendes Passungsverfahren

Unser Aufnahmeprozess für die Zeit vor der offiziellen Eröffnung im August

 Warum ein Passungsverfahren vor Schulstart?

Da unsere Schule erst im August öffnet, gestalten wir ein behutsames, vorbereitendes Aufnahmeverfahren. Es erlaubt uns, Kinder und Familien kennenzulernen und gleichzeitig den Aufbau der Schule transparent zu begleiten. So schaffen wir einen geschützten Rahmen für gegenseitiges Vertrauen und bewusste Entscheidungen.

Schritte bis zur Schulöffnung

1. Antrag & Konzeptbestätigung

Eltern erhalten unser Kurzkonzept, lesen es aufmerksam und stimmen den Grundwerten zu. Sie füllen den Elternfragebogen zur Interessensbekundung mit einer liebevollen Kindbeschreibung aus.

 

2. Persönliche Gespräche (Mai–Juli)

Einzelgespräche mit Eltern und Kind – digital oder vor Ort. Raum für Fragen, Austausch und erste Einschätzung der Passung.

Unsere Schule ist ein besonders feinsinniger Ort.

Viele unserer Kinder reagieren sehr empfindsam auf äußere Reize, starke Emotionen und Unruhe im Miteinander. Damit dieser Schutzraum erhalten bleibt, achten wir im Passverfahren sehr sorgsam darauf, ob wir sowohl dem neuen Kind als auch der bestehenden Gruppe gerecht werden können.

3. Natur-Schnuppertag (Juni/Juli)

Kennenlernen in kleinen Gruppen bei einem Naturtag – etwa im Wald, Park oder auf den Wiesen. Das Kind erlebt den künftigen Rahmen achtsam begleitet.

4. Info- & Visionsabend (Juni)

Ein gemeinsamer Elternabend mit Vorstellung von Team, Alltag, Hochsensibilität und Elternmitwirkung. Raum für Vernetzung und Fragen.

 

Nach Schulstart im August

5. Eingewöhnungszeit (2–3 Wochen)

Alle Kinder starten mit einer begleiteten Eingewöhnungsphase. Diese Zeit dient dem beiderseitigen Kennenlernen im echten Alltag. Individuelle Rückzugsbedürfnisse werden respektiert.

6. Auswertungsgespräch & endgültige Aufnahme

Nach 2–3 Wochen findet ein feines Reflexionsgespräch statt. Hier wird gemeinsam entschieden, ob Kind, Eltern und Schule zueinander passen.

Unser Anliegen

Dieses Verfahren ist kein Test, sondern ein Weg des liebevollen Annäherns. Wir wünschen uns ein Miteinander, das getragen ist von Offenheit, Vertrauen und dem Wunsch, gemeinsam zu wachsen.

WICHTIGER HINWEIS! Derzeit befindet sich die Genehmigung durch das Ministerium noch im laufenden Verfahren. Alle Angaben vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bildungsministerium M-V. 

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